• Kauf auf Rechnung
  • 06782-8876221
  • vertrieb@touristikservice-shop.de
  • B2B: Unternehmen, öffentl. Einrichtungen, Vereine
  • Kauf auf Rechnung
  • 06782-8876221
  • vertrieb@touristikservice-shop.de
  • B2B: Unternehmen, öffentl. Einrichtungen, Vereine

Tipps zum Einbetonieren von Edelstahl-Pultschilderhaltern und Edelstahl-Schildersystemen:

Um einen Edelstahlpfosten mit einem Durchmesser von 42 mm einzubetonieren, befolgen Sie diese Schritte:

1. Material und Werkzeug zusammenstellen:

  • Edelstahlpfosten (Ø42 mm)
  • Beton (Schnellbeton oder Standardbeton)
  • Wasser
  • Schaufel
  • Eimer oder Betonmischer
  • Richtschnur oder Richtlatte
  • Holzpflöcke
  • Bandmaß
  • Wasserwaage
  • Hammer
  • evtl. Rohr- oder Schlauchschellen für zusätzliche Stabilität

2. Standort auswählen: Wählen Sie den gewünschten Standort für den Pfosten aus. Achten Sie darauf, dass keine Leitungen oder Rohre im Boden verlaufen.

3. Loch ausheben: Heben Sie ein Loch aus, das etwa 3-4 Mal den Durchmesser des Pfostens und ca. 60-80 cm tief ist. Für einen Ø42mm Pfosten sollte das Loch etwa 12-16 cm im Durchmesser und 60-80 cm tief sein.

4. Loch vorbereiten: Stampfen Sie den Boden des Lochs fest und fügen Sie eine 5-10 cm dicke Schicht Kies oder Schotter hinzu. Dies verbessert die Drainage und verhindert das Einfrieren und Anheben des Pfostens bei Frost.

5. Pfosten ausrichten: Stellen Sie den Pfosten in das Loch und nutzen Sie die Wasserwaage, um sicherzustellen, dass er senkrecht ausgerichtet ist. Fixieren Sie den Pfosten mit Holzpflöcken und der Richtschnur oder Richtlatte.

6. Beton mischen: Mischen Sie den Beton gemäß den Anweisungen auf der Verpackung in einem Eimer oder Betonmischer. Schnellbeton härtet schneller aus und benötigt in der Regel nur Wasser. Bei Standardbeton müssen Sie Zement, Sand und Kies im richtigen Verhältnis mischen.

7. Beton einfüllen: Füllen Sie das Loch mit Beton, beginnend am Boden und arbeiten Sie sich nach oben. Klopfen Sie den Beton mit einer Schaufel oder einem Holzpflock, um Lufteinschlüsse zu entfernen und den Beton gleichmäßig zu verteilen. Achten Sie darauf, den Pfosten während des Befüllens weiterhin auszurichten.

8. Beton glätten: Glätten Sie die Oberfläche des Betons, sodass er leicht nach außen abfällt. Dies verhindert das Ansammeln von Wasser an der Basis des Pfostens.

9. Trocknen lassen: Lassen Sie den Beton gemäß den Anweisungen des Herstellers aushärten. Dies kann zwischen 24 Stunden und mehreren Tagen dauern, abhängig von der Art des Betons und den Wetterbedingungen.

10. Pfosten sichern: Wenn der Beton vollständig ausgehärtet ist, entfernen Sie die Holzpflöcke und die Richtschnur oder Richtlatte. Falls nötig, können Sie zusätzliche Rohr- oder Schlauchschellen am Pfosten anbringen, um ihn weiter zu stabilisieren.

Nun ist der Edelstahlpfosten erfolgreich einbetoniert und einsatzbereit.

Beachten Sie, dass der Pfosten für maximale Stabilität und Langlebigkeit regelmäßig gewartet und bei Bedarf gereinigt werden sollte.

Pflegehinweise für Edelstahlpfosten:

1. Reinigung: Reinigen Sie den Edelstahlpfosten regelmäßig mit einem weichen Tuch und milder Seifenlauge, um Staub, Schmutz und Ablagerungen zu entfernen. Achten Sie darauf, aggressive Reinigungsmittel oder scheuernde Materialien zu vermeiden, um Kratzer auf der Oberfläche zu verhindern.

2. Inspektion: Überprüfen Sie den Pfosten und die Befestigungselemente regelmäßig auf Anzeichen von Korrosion, Beschädigungen oder Lockerungen. Wenn Probleme festgestellt werden, sollten sie umgehend behoben werden.

3. Rostschutz: Obwohl Edelstahl im Allgemeinen korrosionsbeständig ist, kann er in aggressiven Umgebungen oder bei längerem Kontakt mit Chloriden (z. B. in Meeresnähe) anfällig für Korrosion sein. In solchen Fällen kann eine zusätzliche Schutzschicht, wie z. B. eine Passivierung oder Beschichtung, erforderlich sein, um die Langlebigkeit des Pfostens zu gewährleisten.

4. Wartung der Betonfundamente: Achten Sie darauf, dass keine Risse oder andere Schäden im Beton auftreten, die die Stabilität des Pfostens beeinträchtigen könnten. Wenn solche Probleme auftreten, sollten sie umgehend behoben werden.

Durch die ordnungsgemäße Pflege und Wartung Ihrer Edelstahlpfosten stellen Sie sicher, dass sie lange Zeit stabil und optisch ansprechend bleiben.

Es sind Tipps - keine Garantien oder geprüfte Anleitungen. Entsprechend übernehmen wir keine Haftung für Sach- oder Personenschäden bei der Arbeit mit dem Material.


Tipps & Tricks zum Arbeiten mit Recycling-Kunststoff

Unser umweltfreundlicher Werkstoff, Recycling-Kunststoff, besteht zu 100 % aus recyceltem Material und zeichnet sich durch seine vielfältigen Einsatzmöglichkeiten aus. Produkte aus Recycling-Kunststoff lassen sich ohne große handwerkliche Vorkenntnisse einfach verbauen, gut transportieren und schützen durch das Einsparen von Neumaterialien unser Klima. Neben der Umweltverträglichkeit ist es jedoch vor allem die hohe Produktperformance, die das Material einzigartig macht, denn Recycling-Kunststoff vereint die positiven Eigenschaften von Holz, Stein, Kunststoff und Beton und bietet neben seinem hohen Nutzwert im Außenbereich auch ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, das sich schnell bezahlt macht.

BESONDERHEITEN VON RECYCLING-KUNSTSTOFF

Recycling-Kunststoff lässt sich genauso leicht verarbeiten wie Holz und kann problemlos mit Werkzeugen und Maschinen aus der Holz- und Metallverarbeitung bearbeitet werden. Dadurch lassen sich unsere Produkte aus Recycling-Kunststoff flexibel an jedes Projekt anpassen und eignen sich für fast jeden Einsatzzweck. Aufgrund der Materialeigenschaften gibt es jedoch einige Besonderheiten, die bei der Bearbeitung von Recycling-Kunststoff berücksichtigt werden sollten:

Recycling-Produkte haben eine geschlossene Oberfläche. Der Kern hingegen hat eine teilweise gitternetzartige Struktur, die bei der maschinellen Bearbeitung sichtbar wird. Diese materialbedingte Eigenschaft hat jedoch keinen Einfluss auf die Bearbeitung und Stabilität.

Auch wenn Recycling-Kunststoff um ein Vielfaches leichter als Beton oder Stein ist, so fällt bei der Verarbeitung schnell die hohe Dichte auf, die dem Material seine Stärke verleiht und es auch bei vielen Profis zu einer beliebten Alternative macht.

Die Bearbeitung von Recycling-Kunststoff verursacht in der Regel einen höheren Werkzeugverschleiß. Daher empfehlen wir bei der Bearbeitung von Recycling-Kunststoff grundsätzlich den Einsatz hartmetallbestückter Werkzeuge.

Einige Recycling-Kunststoff Produkte verfügen über eine zusätzliche Metallarmierung, die dem Produkt eine erhöhte Stabilität verleiht. Bei diesen Produkten sollten Schnitte unbedingt vermieden werden.

Bei der Bearbeitung von Recycling-Kunststoff können wie auch bei Holz Späne anfallen. Diese sollten durch entsprechende Absauganlagen oder Vorrichtungen aufgefangen werden, sodass sie im Anschluss wiederverwertet oder entsorgt werden können.

SÄGEN

Bei Recycling-Kunststoff kann ein optimales Schnittbild am besten mit schnelllaufenden Band- und Kreissägen mit leicht geschränkten Zähnen aus Hartmetall erreicht werden. Um ein Verschmieren des Recycling-Kunststoffs zu vermeiden, empfehlen wir eine schnelle Spanabfuhr.

SCHRAUBEN

Bei der Verschraubung von Recycling-Kunststoff-Produkten sollte das zu befestigende Profil, zum Beispiel Bretter, Stegbohlen oder Vierkantprofile, vorgebohrt werden. Dabei sollte die Bohrung größer als die Schraube ausgeführt werden. Wir empfehlen zudem Langlöcher, um das temperaturbedingte Ausdehnungsverhalten des Materials abzufangen.

FRÄSEN

Beim Fräsen von Recycling-Kunststoff sollte der Spanquerschnitt möglichst groß gewählt werden, um die Zerspanungswärme niedrig zu halten. Auch Schnitttiefe und Vorschub sollten möglichst groß sein, die Schnittgeschwindigkeit dagegen niedrig. Um die Standzeit der Werkzeuge zu erhöhen, empfehlen wir Fräser aus Hartmetall zu verwenden.

NÄGEL EINSCHLAGEN

Auch Hammer und Nagel oder Schussapparate sind für unseren Recycling-Kunststoff kein Problem. Bei der Fixierung sollte lediglich beachtet werden, dass das Eindringen in die Profile durch die kompakte Oberfläche etwas schwieriger ist als bei Holz.

BOHREN

Beim Bohren von Recycling-Kunststoff kann fast immer ein Standardbohrer mit einem Drallwinkel von 20 bis 30° und einem Spitzenwinkel von 110 bis 120° eingesetzt werden. Um hohe Reibungswärme zu vermeiden, sollten vor allem bei größeren Bohrtiefen gelegentlich Entspanungshübe vorgenommen werden.

STÜTZABSTÄNDE

Im Gegensatz zu Holz- oder Metallprodukten weist Recycling-Kunststoff eine geringere Steifigkeit bei höherer Flexibilität auf. Diese besondere Materialeigenschaft sollte insbesondere im Bereich Steg-, Zaun- und Terrassenbau entsprechend berücksichtigt werden.

HOBELN

Zur Bearbeitung von Recycling-Kunststoff kann ein Elektrohobel verwendet werden. Die Oberfläche ist dabei stark von Vorschub, Schnittgeschwindigkeit, Frei- und Spanwinkel sowie vom Zustand der Bearbeitungsmesser abhängig.

PROFILE EINSCHLAGEN

Werden Recycling-Profile eingeschlagen, empfehlen wir den Einsatz einer Ramme oder eines Kantenschutzes, um Beschädigungen am Produkt zu vermeiden.

ENTGRATEN

Winkelschleifer eignen sich aufgrund der hohen Drehzahl nicht für Schneidarbeiten an Recycling-Kunststoff. Kunststoffteile, die nach ihrer Bearbeitung Grate oder Kanten aufweisen, können hingegen problemlos mit einem Winkelschschleifer bearbeitet werden.

AUSDEHNUNGSABSTAND

Bretter, Schwellen und Vierkantprofile aus Recycling-Kunststoff dürfen nicht press verbaut werden. Da die Profile temperaturbedingt Längenschwankungen von +/- 1,5 % aufweisen können, sollte beim Einbau ein Ausdehnungsabstand (Dehnungsfuge) eingehalten werden.

FARBEN

Neben der Standardfarbe braun gibt es viele Recycling-Kunststoff Produkte auch in anthrazit, grau, grün oder blau. Das ist durch die bunte Mischung von Materialien und Farben aus dem Gelben Sack gar nicht so einfach, denn die Pellets, die beim Recycling entstehen, sind zunächst immer grau. Erst durch die Zugabe von Farbgranulat können wir Recycling-Kunststoff einfärben und so weitere Farbvarianten herstellen. Das Material ist dabei vollständig durchfärbt und nicht nur oberflächlich behandelt.

Produkte aus Recycling-Kunststoff können leichte Schwankungen bei der Farbe und Optik aufweisen. Bei grauen Produkten, die nicht eingefärbt werden und bei denen der Farbton das Resultat des Herstellungsprozesses ist, sind Abweichungen in der Farbgebung tendenziell eher möglich.

Recycling-Kunststoff zeichnet sich durch eine gedeckte Farbgebung aus. Dies unterstreicht den natürlichen Charakter der Produkte. Im Zeitverlauf können die Farben und somit die Produkte etwas aufhellen. Hierbei handelt es sich um einen natürlichen Prozess, der die Funktionalität der Produkte nicht beeinträchtigt.

Diese Tipps haben wir vom Hersteller erhalten. Es sind Tipps - keine Garantien oder geprüfte Anleitungen. Entsprechend übernehmen wir keine Haftung für Sach- oder Personenschäden bei der Arbeit mit dem Material.

Tipps für die Montage